Kinder sind unsere Zukunft

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Brief an das Ministère de l’éducation in Luxembourg 

Thema Schule – Problematik & Lösung

Copie an:

M. Claude Meisch – Gira Camille – Kartheiser Fernand – Lamberty Claude –Baum Gilles – Engel Georges – Gibéryen Gast – Zeimet Laurent – Wiseler Claude – Anzia Gérard – Adam Claude – Berger Eugène – Bodry Alex – Hagen Claude – Delles Lex

Mme. Lydia Mutsch – Lochetter Viviane – Hetto-Gaasch Françoise – Andrich-Duval Sylvie – Hansen Martine – Mergen Martine – Burton Tess – Cahen Corinne

Aus dem Herzenswunsch heraus dass jeder unserer Kinder dieselben Möglichkeiten haben sollte seine Potenziale ganz auszuschöpfen habe ich mich entschlossen mal Licht ins Dunkel zu bringen. Schon im Februar diesen Jahres habe ich Kontakt aufgenommen mit einem Politiker der aber leider meinem Anliegen wenig Gewicht schenkte wie mir scheint. Mir wurde versprochen wie leider öfters von Politikern, dass er sich bei mir melden würde um mein Anliegen näher zu betrachten. Leider wie so oft sprechen Taten mehr als Worte. Ich habe nie mehr was von ihm gehört. Daraufhin haderte ich mit mir, ob ich überhaupt was unternehmen sollte in diesem Bereich. Kinder aber sind unsere Zukunft und sollten wir nicht alle uns mit verantwortlich fühlen dass alles für sie in den richtigen Bahnen laufen sollte?

Ich mache mir große Sorgen.

Thema Schule – Problematik & Lösung

In meiner über 40-jährigen Erfahrung als Bioenergetikerin wurde ich noch nie so oft wie seit geraumer Zeit in meinem Alltag mit dem Thema Schule konfrontiert. Eltern bringen mir ihre Kinder zur Therapie weil sie sich zum Teil sehr desorientiert und überfordert fühlen, was als Konsequenz ein erhöhtes Aggressionspotenzial aus Hilflosigkeit hervor ruft.

,,Mobbing – Denkblockaden – Stress – Burnoutsyndrome – Selbstmordgefährdung – aus dem Gefühl heraus des  Ausgeliefertsein steigert sich das Aggressionspotential – Hemmschwellen verschwinden – Empathie geht verloren“ Aber nicht nur Kinder sondern auch immer häufiger sucht das Lehrpersonal meine Hilfe. Diese fühlen sich ebenfalls gewissen Situationen machtlos ausgeliefert. Die erste Schulstunde beginnt mit dem Versuch einen Ausgleich zu schaffen die Kinder wieder auf den Boden der Realität zu bringen. Der Stress den die Kinder von außen mitbringen muss als Erstes ins Gleichgewicht gebracht werden. (Aggressionspotenzial sehr groß). Das Lehrpersonal weiß zum Teil nicht mehr „Sind wir noch Lehrer oder mutieren wir in der Zwischenzeit immer mehr zum Erzieher – Sozialarbeiter – Paartherapeut – oder Psychologe? Was ist unsere eigentliche Aufgabe?“ Einige Eltern werden zum Feind weil sie versuchen dem Leben mit seinen Herausforderungen hinterher zu rennen um die Lebensqualität auf einem einigermaßen guten Niveau zu behalten, doch die Verantwortung ihrer Kinder auf das Lehrpersonal – Betreuer in der Maison Relais abschieben wollen.  Das Lehrpersonal lehnt diese Verantwortung der Eltern ab, weil es nicht zu ihrem Job gehört. Somit befinden wir uns in dem nächsten Teufelskreis aus dem wir schnellstmöglich aussteigen sollten.

Hilfe muss her und das so schnell wie möglich.

Manchmal kommt es im Leben vor dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Jeder erhebt gewisse Erwartungshaltungen an den anderen, der sich jedoch nicht dazu berufen fühlt sie zu erfüllen. Das Chaos ist also vorprogrammiert.

Wie Sie sehen leben ich und Sie in verschiedenen Welten, verschiedenen Ansichten, verschiedener Fokus und doch machen wir uns über die gleichen Probleme Sorgen. Tun wir uns also zusammen, zusammen bilden wir eine starke Einheit, wo Dunkelheit dem Lichte Platz macht.

Da die Basis meiner Arbeit, Körper – Geist und Seele in Einklang zu bringen ist, habe, denke ich eine Lösung gefunden für diesen Strudel an Chaos – Stress – Druck. Es fiel mir vielleicht leichter, denke ich, weil ich mich inmitten dieses ganzen Geschehens befinde. Bei mir in Therapie befinden sich schließlich die Eltern – Kinder und das Lehrpersonal. Ob aus einer klassischen Familie, Scheidungskinder, Patchworkfamilie oder aber Immigranten sind, spielt keine Rolle, der heutige rasante Entwicklungsprozess zwingt uns alle in die Knie.

Fakt ist; Unsere Kinder fühlen sich heutzutage mit diesem ganzen Hin & Her total überfordert.

Ein Einblick in den normalen Alltagswahnsinn eines Kindes.

Morgens in der Früh geht es los

,,Raus aus dem Bett, etwas schneller bitte, du weißt ich muss zur Arbeit und muss dich noch in die Maison-Relais bringen, trödele doch nicht so, nun komm schon, hallo, wie oft soll ich noch rufen?, dann komm doch“. Der Tag der Kinder beginnt heute gehetzt, von Familienflair und liebevollen Worten keine Spur mehr. (Heute gilt: mein Auto – mein Haus – mein Pferd, oder aber ich MUSS) Die Wertstellung der Nestwärme ist verloren gegangen.

Nächster Schritt,-

Maison-Relais abgesetzt, dort gibt es andere Regeln zu befolgen. Wollen die Kinder dort mit allen anderen klar kommen, sind sie gezwungen sich mit vielen unterschiedlichen Charakteren, Kulturen und Sprachen auseinander zu setzen.

Um fünf vor acht dann geht es ab in die Schule,

Andere Regeln, anderer Druck. Erwartungshaltungen – Konzentration – Leistungsdruck

Mittag – essen in der Maison-Relais – neue Regeln.

Um zwei wieder Schule mit ihren Regeln. Fokus lernen – aufpassen – mitmachen.

An freien Nachmittagen. Hobbys mit neuen Regeln.

Ob Sport – Tanzen – Musik usw.

Um vier wieder Maison-Relais Aufgaben machen – Kindergeschrei – genervtes Personal usw.

Dann kommt der Höhepunkt:

Gedanklich schon am übernächsten Programm (einkaufen – kochen usw.) holen die Eltern die Kinder ziemlich gestresst nach der Arbeit aus der Maison-Relais ab. Die Kinder aber, die sich freuen endlich ihre Eltern zu sehen, haben Lust ihnen das Tagesprogramm mit allen Höhen und Tiefen zu erzählen. Eltern aber fühlen sich müde, ausgelaugt und abgenervt von der Arbeit wo nicht alles zur Perfektion gelaufen ist und schon lautet der nächste berühmte Spruch; „Also Kinder ,,Moment’’ bitte nicht jetzt, hatte heute unwahrscheinlich viel zu tun, ich bin komplett ausgepowert. Lasst mir bitte ein bisschen Ruhe.“

Was passiert mit diesen Kindern?

Wer sollte Verständnis für wen haben? Eltern für die Kinder oder Kinder für die Eltern?

Das Schlimmste aber ist, es passiert nicht nur einmal so, sondern immer.

Wann dürfen Kinder, Kinder sein?

Nur du MUSST – NEIN – MACHE – SEI RUHIG – NICHT JETZT usw.

Traurig aber wahr.

Da unser Problem aber die Schule betrifft weil die Kinder zwei Drittel des Tages sich in diesen Institutionen befinden und nicht die Alltagssituationen der Familie kann ich Ihnen die frohe Botschaft mitteilen, dass wir eine Lösung zu diesem Problem haben.

Mitteilung meines Lösungsvorschlag erst nur fürs Ministerium.

Da ich davon ausgehe dass Sie sich Ihrer Pflichten und Verantwortung bewusst sind und glücklich darüber sein werden eine Lösung gefunden zu haben, würde ich Sie einladen  mich schnellstmöglich zu kontaktieren. Ich meinerseits würde mich freuen einen kleinen Teil dazu beitragen zu dürfen mehr Freude – Friede und Leichtigkeit in die Klassen zu bringen.

Kinder – Eltern – Lehrpersonal und das ganze System wäre qualitativ auf einem hohen –  höheren Niveau. Vielleicht stände Luxemburg dann in der nächsten Pisa-Studie auf Nummer 1, wer weiß.

Mit freundlichen Grüßen

Madeleine Ley